Donnerstag, 13. Dezember 2007

13.12.2007 Good Bye Unitec

Tja nun ist es fast vorbei. Morgen werden wir Auckland verlassen und somit auch die Unitec. Ich gehe hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge weg. Das studieren hat hier sehr viel Spaß gemacht und das Leben im Village war auch nicht das schlechteste. Wir haben viele Leute getroffen und einige davon sind zu sehr guten Freunden geworden. Wir werden ja noch ein wenig in Neuseeland bleiben und einige Leute wieder sehen aber es ist doch schon ein kleiner Abschied da wir gerade angefangen haben uns einzuleben. Anfangs war es schon komisch aber nun ist alles um uns herum selbstverständlich. Die Professoren waren auch alle sehr gut. Ich habe viel gelernt und viel erlebt. Ich kann jedem Raten diese Erfahrungen, im Ausland zu studieren, zu sammeln. Es war für mich ein voller Erfolg.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

11. – 12.12.2007 Camping in Orere

Es ist Dienstag und wir fahren zum Camping. Ungewöhnlich aber mal eine gelungene Abwechslung zum doch eher öden Village Alltag. So können wir uns schon daran gewöhnen wie es uns in den nächsten Wochen so ergehen wird. Die Fahrt dorthin war schon sehr lustig. Cyrus meinte, dass er den Weg kennen würde und alle ihm hinterher fahren sollen. Der erste Kreisverkehr kam dann auch bald und er hatte keine Ahnung wo wir lang fahren sollten. Er fragte dann schnell jemanden der ihm weiterhalf. Der zweite Kreisverkehr kam und er hatte wieder keine Ahnung. Das war der Zeitpunkt an dem Nicole das Steuer in die Hand genommen hat und vorgefahren ist. David hinterher und wir waren nun ganz hinten. Cyrus meinte nur: „Die mögen uns nicht mehr deswegen müssen wir jetzt hinterherfahren.“ Ah ja genau. Auf der Fahrt hatten wir einige informative Gespräche und konnten erfahren was Cyrus in seiner Jugend so alles gemacht hat auf Zypern. Ich möchte diese Geschichten hier besser nicht erzählen aber seid euch sicher sie waren hammer lustig und auch echt eklig. Am Zeltplatz angekommen hieß es erstmal Zelt aufbauen. Das Zelt war groß genug für uns alle.
Ausserdem wollten wir ja noch BBQ machen und haben das ganze Essen zum BBQ Platz getragen. Das war wirklich dekadent. Hähnchenflügel, Hähnchenspieße, Würtschen, Mais, Mr.Rahimi alias Zuchini, Tomaten, Pita, DEUTSCHES BROT (Dankeschön Nicole für diesen Genuß) und und und. Das war lecker.
Danach haben wir es uns vor dem Zelt gemütlich gemacht und haben über alles mögliche geredet. Einer nach dem anderen ist dann ins Bett gegangen sodass nur noch Cyrus, Vinz, Maren und ich übrig blieben und eine politische Grundsatzdiskussion hielten. Cyrus hat sich dann auch verabschiedet und so waren wir zu dritt.
Der morgen danach:
Ich habe in meinem Leben noch nie so unbequem geschlafen. Auf dem harten Boden spürt man jeden einzelnen Knochen im Körper. Wir hatten ja leider keine Isomatten oder Luftmatratzen. Naja kurz alles wieder eingerenkt und ab zum Frühstück. Auch das war wieder sehr dekadent.
Unser Plan für heute sah folgendermaßen aus: Zelt abbauen, bezahlen (15 $/person), an den Strand fahren, relaxen, kleiner Spaziergang, Mission Bay und ab zum Village. Genau so haben wir es dann auch gemacht.




Freitag, 7. Dezember 2007

07.12.2007 Persischer Abend mit Bellydance

Für heute stand etwas ganz besonderes auf dem Plan. Cyrus und David, beide Perser, wollten uns in die kulinarisch persische Welt entführen und nahmen uns mit zum Persischen Restaurant. Wir haben extra diesen Freitag gewählt da heute eine Bellydancevorführung (Bauchtanz) stattfand. Unser Tisch für 8 Personen (Nicole, Maren, Anita, Hanna, Cyrus, Vinz, David und ich) hatte schon auf uns gewartet. Es war ein gewöhnlicher Tisch irgendwo im Restaurant. Ein wesentlich attraktiver Tisch für wesentlich mehr Leute war aber noch frei. Das konnte Cyrus nicht auf sich sitzen lassen und hat uns erstmal den anscheinend attraktiveren Tisch organisiert obwohl auch dieser reserviert war. Anscheinend deshalb, weil der Tisch so groß war, dass wir alle wirklich weit auseinander saßen. 20.00 Uhr ging dann die Show los. Eine Frau mitte 30 fing an ihre Hüften zu bewegen. Die orientalische Musik ließ auch alle anderen Gäste mehr oder weniger nicht kalt. Alle klatschten und feierten mit ihr mit bis sie auf die Idee kam sich einzelne Personen nacheinander aus dem Publikum zu greifen die mit ihr in der Mitte des Restaurants tanzen sollten. Oh Gott, hoffentlich komm ich nicht dran. Die Tatsache, dass ich hinten in der Ecke saß und nur schwer dort raus kam half mir nicht wirklich weiter denn ich musste mich an meine Schulzeit erinnern. Diejenigen die Runtergeschaut haben mussten ja auch immer an die Tafel kommen. Oh man hoffentlich komm ich nicht dran. David war einer der ersten die dran waren. Er hat es wirklich gut gemacht. Wahrscheinlich hat er diese Bewegungen schon im Blut. Alle haben applaudiert. Es ging weiter und die nächste „arme Sau“ musste in die Mitte. Ziemlich zum Ende der Show kam sie wie selbstverständlich wieder an unseren Tisch und ich dachte mir: „Nein bitte nicht mich, bitte bitte.“
Aber nicht ich war an der Reihe sondern Cyrus. Ich hatte mich innerlich schon halb Totgelacht als Cyrus die gute Frau fragte ob sie nicht auch mit zwei Leuten tanzen würde und zeigte natürlich auf mich. NEIN. Ich drehte mich noch schnell um ob da noch jemand hinter mir saß aber keine Chance ich saß schon an der Wand. Das war es jetzt. Ich musste natürlich aufstehen und mit in die Mitte kommen und tanzen. Jetzt war ich die „arme Sau“. Verdammt. Aber was solls. Augen zu und durch. Ich tanze wie ich in meinem Leben noch nie getanzt habe, nämlich sauschlecht. Wie soll man das auch machen. Bauchtanz? Ich bin doch nicht aus Gummi. Da merkt man erstmal wie unbeweglich man wirklich ist. Das Spektakel ging so 3 Minuten, gewühlte halbe Stunde. Dann war ich erlöst. Ok frei nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! Danach haben wir erstmal was gegessen. Persisch natürlich. Ich habe Jojeh Kebab bestellt und bekam Hühnchen, Tomaten, Reis, Salat. Super lecker. Der Abend ist für mich nicht wirklich glücklich verlaufen da ich hammer Kopfschmerzen bekommen habe wie so oft. Die Tabletten die mir der Kellner gebracht hat haben nicht geholfen so habe ich das beste draus gemacht und Wasser getrunken und versucht die Stimmung der anderen nicht zu beeinträchtigen. Alles in allen ein sehr schöner Abend.





Dienstag, 4. Dezember 2007

04.12.2007 2. Time Devonport

Damit Vinzenz nicht die ganze Zeit die er hier ist im Village verbringen muss hab ich ihm vorgeschlagen, dass wir mal nach Devonport rübersetzen. Maren hat ja eh zu tun mit ihrem Assignment und Anita auch.
Wir sind dann mit der Fähre nach Devonport gefahren und sind auf direktem Weg zum Northhead gegangen. Ein wesentlich interessanterer Blickpunkt in Devonport als der Mt. Victoria. Ich hatte ja alles schon mal gesehen aber es war trotzdem sehr schön. Dieses mal war glücklicherweise auch die Flut sodass wir schon ganz schön klettern mussten um nicht naß zu werden. Das Wetter war auch wirklich perfekt für diesen Ausflug.




Montag, 3. Dezember 2007

03.12.2007 Impfung 2. Teil

Heute ist eigentlich nicht viel passiert außer dass ich meine 2. Impfung bekommen habe und die Ärztin mich noch mal gefragt hat ob ich nicht doch ein paar Kondome auf Rezept haben möchte nur zur Sicherheit wenn ich in Thailand sind. Ich hab ihr dann noch mal meine Geschichte erzählt die ich ihr schon eine Woche vorher erklärt hatte. Ich hoffe sie hat jetzt verstanden, dass ich nicht aus diesem Grund nach Thailand fahre.