Die Anderen in meinem Studio hängen auch alle so nach und nach Ihre Arbeiten an und ich muss sagen es ist Teilweise echt lächerlich für das 4. Jahr. Das klingt jetzt echt arrogant aber wer es nicht selber gesehen hat kann sich einfach kein Bild machen. Einige Projekte waren echt gut und vor allem die Modelle sahen verdammt gut aus aber andere dagegen einfach nur unter aller Sau. So etwas hätten wir im 1. Semester angehängt aber nicht im 4. Jahr sprich im 8. Semester. Die Leute haben teilweise nur A4 Blätter angehängt auf denen annähernd ein Grundriss zu erkennen war. Maßstab 1:500 ist einfach viel zu klein. Man hat rein gar nichts erkannt. Das geht einfach nicht. Teilweise keine Modelle gebaut oder Ansichten. Kann es sein, dass hier je länger man studiert die Motivation immer weiter schwindet? Ich weiß es nicht. Ich will es auch nicht wissen. Es waren ja nicht alle so. Wie gesagt es waren auch wirklich schöne Projekte dabei. Weiterhin ist heute nicht viel ausser, dass ich mich langsam mal auf morgen vorbereiten sollte. Eine Präsentation in Englisch wird mal ne ganz neue Erfahrung. Naja mal sehen was das wird. Dushko hat mir noch ein Paar Tips gegeben wie ich meine Präsentation aufbauen sollte. Werde seine Tips so gut es geht beherzigen und gleich anfangen.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
31.10.2007 1 Tag vor der Präsentation
Die Anderen in meinem Studio hängen auch alle so nach und nach Ihre Arbeiten an und ich muss sagen es ist Teilweise echt lächerlich für das 4. Jahr. Das klingt jetzt echt arrogant aber wer es nicht selber gesehen hat kann sich einfach kein Bild machen. Einige Projekte waren echt gut und vor allem die Modelle sahen verdammt gut aus aber andere dagegen einfach nur unter aller Sau. So etwas hätten wir im 1. Semester angehängt aber nicht im 4. Jahr sprich im 8. Semester. Die Leute haben teilweise nur A4 Blätter angehängt auf denen annähernd ein Grundriss zu erkennen war. Maßstab 1:500 ist einfach viel zu klein. Man hat rein gar nichts erkannt. Das geht einfach nicht. Teilweise keine Modelle gebaut oder Ansichten. Kann es sein, dass hier je länger man studiert die Motivation immer weiter schwindet? Ich weiß es nicht. Ich will es auch nicht wissen. Es waren ja nicht alle so. Wie gesagt es waren auch wirklich schöne Projekte dabei. Weiterhin ist heute nicht viel ausser, dass ich mich langsam mal auf morgen vorbereiten sollte. Eine Präsentation in Englisch wird mal ne ganz neue Erfahrung. Naja mal sehen was das wird. Dushko hat mir noch ein Paar Tips gegeben wie ich meine Präsentation aufbauen sollte. Werde seine Tips so gut es geht beherzigen und gleich anfangen.
Dienstag, 30. Oktober 2007
30.10.2007 2 Tage vor der Präsentation
letzten Eintrag nun schon 10 Tage vergangen sind liegt ganz einfach daran, dass absolut keine Zeit war auch nur daran zu denken den Blog zu aktualisieren. Außerdem ist auch nichts spannendes passiert außer vielleicht ein paar lustige Studiofotos. Solche Art von Fotos entstehen eigentlich nur in verzweifendeln Ausnahmesituationen den der Entwurf hat mir so einiges abverlangt.
Samstag, 20. Oktober 2007
20.10.2007 Bowleabend :-)
Den ganzen Abend haben wir köstlichst gelacht und die Stimmung wurde immer besser. Wir haben uns alle auch schon für das nächste mal verabredet. Am 1. Nov. Werden wir alle gemeinsam griechisch essen gehen. Cyrus und Nicole kennen wohl ein erstklassiges griechisches Restaurant in Devonport. Na mal sehen. Ich bin ja eigentlich immer ein wenig skeptisch was das betrifft, lasse mich aber immer wieder gerne von Gegenteil überzeugen. Die Bowle ist übrigens restlos leer gemacht worden bis auf den letzten Tropfen. Das nenn ich mal Augenmaß. Valentine hat sich auch überaus wohl in unserer Gruppe gefühlt obwohl er fast halb so Jung wie Cyrus und Nicole ist. Das war aber überhaupt kein Problem denn Cyrus und Nicole sind zwei Herzensgute Menschen die sehr jung geblieben sind. Oh man das hört sich jetzt bestimmt an als wären die beiden schon 70 Jahre alt. Nein nein. So alt sind sie nicht. Cyrus ist 35 und Nicole ist 34. Valentine ist 18 Jahre alt und als Nicole das erfahren hat war sie ganz hin und weg. „He is so cute.“: war Ihr Kommentar dazu. Echt niedlich. Da auf der Party sehr viele Nationalitäten vertreten waren (Neu Kaledonien, Griechenland, Neuseeland, Mexiko, Argentinien, Norwegen und Deutschland) war immer genug Gesprächsstoff vorhanden. Später am Abend ist auch noch Mustafa erschienen. Mustafa ist 21 Jahre alt und wohnt auch im Village. Er ist hier der absolute Patylöwe der auf jeder noch so kleinen Party anwesend ist. Er ist Inder und studiert Construction Site Management kommt dem zur Folge logischerweise auch aus der Baubranche. Wir haben uns wirklich gut mit Ihm unterhalten und er viel von Indien erzählt. Er ist ein sehr intelligenter Mensch der sehr belesen ist.
Gegen 4 Uhr Morgens bin ich dann ins Bett gegangen mit den Erinnerungen an einen sehr interessanten, kommunikativen und internationalen Abend. Gerne Wieder. Die Bowle ist übrigens gut angekommen bei denen die sie nicht kannten, also bei allen die nicht aus Deutschland kamen.
Freitag, 19. Oktober 2007
19.10.2007 Architecture Week @ Britomart
Nachmittags wollten Anita, Maren, Maria, Isabell, Raffael (Isabells Ehemann) und ich nach Downtown wo Unitecstudenten des 3. Jahres Architektur einige Pavillions ausgestellt haben. Es waren einige schöne Projekte dabei.
Downtown wollten wir uns mit Cyrus und Nicole treffen. Nicole ist aber leider nicht mitgekommen also war Cyrus allein. Sie ließ ausrichten, wenn wir später noch einen Café trinken gehen wollen sollten wir Ihr bescheid sagen. Was wir auch getan haben. Wir haben uns mit Ihr in Mission Bay getroffen. Wir waren ja schon mal in Mission Bay und dieses Mal (Abends) war es genauso schön. Wir haben uns in ein kleines gemütliches Restaurant gesetzt und gemütlich zu Abend gegessen und ein paar Bierchen getrunken. Cyrus und Nicole haben uns noch eine riesigen Gefallen getan, denn sie sind noch mit uns zu Foodtown gefahren um alles für den anstehenden Bowleabend zu kaufen. Das hätten wir unmöglich alles tragen können. Vielen Dank noch mal dafür an die Beiden. Was haben wir eigentlich alles gekauft?
6 L Wein
3 FL Sekt
2 L Vodka
2 L Saft
≈ 12 x Dosenfrüchte
Wir hatten 4 große Gefäße voll mit Bowle. Wenn das nicht reicht dann weiß ich auch nicht weiter. Ach was das wird schon reichen
Mittwoch, 17. Oktober 2007
17.10.2007 Konsultation bei Max und spontane Grillparty
6 floorplans M 1:200
3-5 sections M 1:200 einer davon 1:100
1 roofplan M 1:200
1 siteplan M 1:1000 o. 1:500
4 elevations M 1:200
1 physical model M 1:200
Hab ich noch was vergessen? Ich glaube nicht. Aber das alles schon in 2 Wochen. Na mal sehen. Im Prinzip ist es vergleichbar wie Wismar, also reine Gewohnheitssache.
Wir hatten uns zu 17:00 Uhr mit Cyrus und Nicole zum Café verabredet. Da wir keine Ahnung haben wo Cyrus und Nicole wohnen hat er uns vom Village abgeholt. Mit 25 minütiger Verspätung waren wir endlich auf dem Weg zu Ihrem Haus. Einem kleinen gemütlichen Mietshaus welches von den Beiden mit viel Liebe dekoriert wurde. Das ein oder andere Ikeamöbel haben wir auch wieder erkannt. Aus dem Cafékränzchen ist dann Abends noch ein BBQ geworden mit Bratwurst, Hähnchenspießen, Onions, Pitabrot und Salat. Alles sehr lecker und vor allem in sehr guter und lustiger Atmosphäre. Die beiden sind wirklich kernig. Nicole hat das unglaubliche Talent einen Satz in Deutsch anzufangen und in Englisch zu beenden. Das ist echt lustig. Um 11:00 Uhr Abends sind wir dann zurückgefahren worden.
Sonntag, 14. Oktober 2007
12. - 14.10.2007 Waiheke Island
Zurück zum Abend:
Es war mittlerweile 00:30 Nachts und wir haben uns für den Heimweg entschieden. Nur zu dumm dass wir beim Hostel vor verschlossenen Türen standen da alle schon im Bett lagen und jemand die Tür von innen verriegelt hat. Alles klopfen und brüllen half nicht bis Anita Ihr Handy zückte und in der Rezeption angerufen hat. Anfangs ist nur der Anrufbeantworter ran gegangen und unser Geistiges Auge hat es sich schon vor dem Hostel gemütlich gemacht. Beim 2. Mal ist aber glücklicherweise jemand ran gegangen und hat uns die Tür geöffnet.
Der Tag hat so schön begonnen:
Unser Frühstück bei Dillan hatte sich um 20 Minuten verspätet da die Mädels ebenso lange auf mich warten mussten. So lautete jedenfalls die Entschuldigung bei Dillan. Intern war der Sachverhalt natürlich ganz anders. Frühstück mit Blick auf den Ozean, die Sonne brennt und ein leichter Wind streift einem über das Gesicht ist einfach herrlich morgens um halb 10:00 Uhr. So möchte ich jeden Tag beginnen.
Den Bus haben wir aber noch erwischt und sind damit in Richtung Onerua gefahren. Eines unser Ziele für diesen Tag war der Markt. Es war eine Mischung aus Trödel-, Antiquitäten- und Bauernmarkt auf dem sich anscheinend alle Einwohner einmal die Woche treffen.
Warum sind Frauen so? Anita hatte sich nämlich auf dem Markt ein Kinderbuch gekauft? Kinderbuch? Warum denn jetzt n Kinderbuch? Wir sind in Neuseeland und es ist weit und breit kein Kind zusehen. Und außerdem gibt es in Deutschland Geschäfte die haben so viele Kinderbücher, dass sie die schon verkaufen müssen.
Anita nicht böse sein auf mich. Ist doch alles nur n Spass. ☺ Ich bin ja genauso. Ich kaufe mir ca. 40 Schallplatten in Auckland die schwer sind wie Blei ohne zu Wissen, dass ich sie entweder nach Hause schicken oder sie selbst mitnehmen muss. Naja so hat halt jeder seine Macken.
Nach dem Markt sind wir dann mit dem Taxi direkt zu unserer nächsten Übernachtung gefahren, da unser erstes Hostel uns nur für eine Nacht aufnehmen konnte. „Hekerua Lodge“ hieß unser 2. Domizil. Auch hier hatten wr wieder genug Platz den wir diesmal teuer bezahlen mussten. Für ein 4 Bettzimmer haben wir 149 $ bezahlt. Im Vergleich zu unserer neuseeländischen Hostelhistorie einfach nur Wucher. Als Ausgleich hatten wir einen Pool und unendlich viel Hippieatmosphäre die wir aber wieder teilen mussten mit anderen Deutschen. ☺
Der Einzug war unser 2. Ziel für heute.
Maren, Dillan, Lars (ein Freund von Dillan der , wie sollte es auch anders sein, auch aus Deutschland kommt) und ich haben jeder 5 $ für die Weinverkostung bezahlt. Haben insgesamt 6 o. 7 Weine probiert und ein Glas Wasser bekommen. Das hört sich wenig an, die Weingläser waren aber auch nur benetzt mit Wein. Also nicht wie sonst immer. ☺
Nach der Weinverkostung stand unser 4. Und letztes Ziel auf der Tagesordnung: Eine Wanderung über den westlichen Teil der Insel mit anschließenden Sonnenuntergang am Strand. Klingt Romantisch, ist es auch nur leider sind unsere Liebsten, Hallo Katrin ein kleiner Kuss Gruß an dieser Stelle nach Deutschland, alle 17.000 km entfernt. Naja bis zum Sonnenuntergang haben wir es gar nicht mehr geschafft da wir doch schneller gegangen sind als erwartet. Was sag ich wir sind gelaufen als wäre eine Meute bissiger Hunde hinter uns.
Auf dem Wanderweg hatten wir auch die Gelegenheit einige Gebäude von der Ferne zu sehen, die architektonisch wirklich sehenswert waren. Waiheke ist die Insel der Reichen uns Späthippies, so kam es mir jedenfalls vor.
Auf dem Heimweg überlegten wir uns wie, wo und vor allem was wir zum Abendbrot essen wollten und entschieden uns dafür im Hostel zu kochen. Naja eigentlich wollte Dillan kochen um mal wieder zu zeigen was er für ein toller Hecht ist. Das essen war auch wirklich lecker. Nur leider war es das auch schon. Denn als während des Essens das Thema Yoga aufkam war es vorbei. Yoga war wohl eines seiner 1000 Lieblingsthemen bei denen er anscheinend bestens bescheid wusste und er entschied sich spontan seine kleine private Yogastunde abzuhalten in einem Wohnzimmer voll mit Hostelgästen die entspannt in den Fernseher geschaut haben. Auf einmal fängt der Typ an da rumzuturnen. Ich dachte mir bleibt der Blumenkohl im Hals stecken. Echt jetzt so was affiges. Dillan ist n typischer Blender. N Aufschneider, n Hochstapler und und und. Einer der mit einem Thema anfängt und dann sofort zeigen oder sagen muss wie gut er darin ist. Einfach nur unangenehm dieser Mensch. Ne ganz unangenehme Haut. Naja unser Abend war damit eigentlich auch zu Ende denn Dillan und Lars haben sich irgendwann auf den Heimweg gemacht. Lars war eigentlich ganz angenehm. Ein ruhiger Typ der erst noch aus sich rauskommen muss.
Die Psychonacht:
Nachdem wir es uns in unserem 4 Bettzimmer gemütlich gemacht haben und alle Ihre Decken bis zur Nasenspitze hochgezogen haben hat es noch eine Weile gedauert bis wir alle eingeschlafen sind. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Bettwäsche in der ich gerade liege das eine oder andere Mal schon ungewaschen neubezogen wurde. Bisher hatte ich nie das Gefühl aber in dieser Nacht kam ich nicht von diesem Gedanken los wie viele Krankheiten ich wieder mit nach Hause nehmen werden. Diese Gedanken sind nicht gerade hilfreich sich sanft in den Schlaf zu wiegen. Naja irgendwann bin ich ja dann doch eingeschlafen und 4 Stunden später von einem ständigen Knallen wieder aufgewacht. Was war das denn jetzt. Ich dachte, dass sich das Fliegengitter vor unserer Hütte geöffnet hat und immer gegen die Tür schlug. Eigentlich wollte ich solange warten, bis die Mädels davon wach wurden damit ich nicht aufstehen muss aber nach einer Weile hab ich es nicht mehr ausgehalten und ich habe doch meine Augen geöffnet und konnte meinen Augen nicht trauen. Es war nicht das Fliegengitter, denn da war gar kein Fliegengitter an dieser Tür sondern unsere Appartmenttür die speerangelweit offen stand und immer gegen das Geländer gedonnert ist. Ich dachte in welchen Psycho-Horror Film bin ich denn jetzt gelandet? Wieso ist denn unsere Tür auf? Ich weiß, dass ich sie gestern Abend abgeschlossen habe. Hmmm. Anita wach gemacht und gefragt aber sie hatte auch keine Erklärung dafür. Naja mit einem leicht mulmigen Gefühl bin ich wieder in Bett gegangen. Verdammt jetzt waren es noch mehr Gedanken die mich nicht schlafen ließen. Die Krankheiten die ich mit sicher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Arztbesuch präsentieren darf und die mysteriöse Tür? Ok irendwann bin ich doch eingeschlafen und wie der Zufall es so will ein paar Stunden später wieder durch ein heftiges Türschlagen aufgewacht. Häh? Das gleiche Spiel noch mal? Das kann doch nicht sein. Ich war mir sicher auch dieses Mal die Tür richtig verschlossen zu haben. Das kann kein Zufall sein. Anita ist dadurch aber auch wach geworden und ich fragte Sie ob sie gerade auf der Toilette gewesen sei. Sie bejate meine Frage und ich fragte erneut ob Sie auch in der Nacht mal auf der Toilette gewesen sei. Auch diese Frage bejate Sie und der Fall war gelöst. Ich bat Anita mir doch mal zu demonstrieren wie Sie die Tür geschlossen hat. Weil sie leise sein wollte, damit wir nicht aufwachen, hat Sie die Tür ganz vorsichtig zugezogen, und dabei die Tür nicht richtig verschlossen hat. Der Wind hat dann die Tür wieder aufgedrückt. Gott sei dank hätten wir das geklärt.
Am Sonntag ist nicht viel passiert. Wir haben uns entschlossen schon die 14:00 Uhr Fähre zu nehmen da zu Hause noch ein ganzen Stück Arbeit auf uns wartete. Unsere Entwürfe bearbeiten sich nun mal nicht allein. Schade eigentlich. Sollte mal jemand erfinden. Wir haben Lars in einem Café getroffen und sind dann zusammen auf die Fähre gegangen. Abends habe ich noch mit Schecke und meinem Schatz geskyped um Neuigkeiten aus der Heimat zu erhaschen und bin ins Bett gegangen.
Das war kurz und knapp zusammengefasst unser Wochenende.
Dienstag, 9. Oktober 2007
09.10.2007 Haka
Die Zeremonie vor einem Rugbyspiel nennt man Haka. Es ist eine Art Kriegsgesang und -tanz und echt beeindruckend wenn man in einem Pub steht und plötzlich fängt der ganze Pub an diesen Haka zu singen. Ich würde gerne wissen was die da brüllen. Vielleicht kann ich es ja verstehen wenn ich mehr Maoristunden hatte.
09.10.2007 der Tag danach und Anitas Präsentation
Am Tag der Präsentation:
Heute war es dann soweit. Anitas Präsentation stand auf der Tagesordnung. 13.00 Uhr sollte es losgehen. Langsam füllte sich der Raum und es ging los. Der Reihe nach wurden die Projekte von allen Studenten präsentiert bis die Professoren an Anitas Projekt waren. Mit leichten Startschwierigkeiten, wie man das halt so kennt, man macht sich vorher einen genauen Plan was man sagen wird und sobald man dran ist, ist alles wieder weg, ging es los entwickelte sich aber schnell in eine wirklich gute Präsentation. Sie hat es sehr souverän gemeistert. Ihr sind Anfangs die Wörter die Sie sagen wollte nicht eingefallen und das macht einen nun mal nervös. Es bewahrheitet sich immer wieder. Es ist wirklich schwierig nicht in seiner Muttersprache zu präsentieren. Man stelle sich vor man muss vor einem reinen englischsprachigen Publikum aus den Stegreif einen Vortrag halten logischerweise nicht in Deutsch. Tja dann wisst Ihr wie es uns dabei geht. Na gut weiter in der Geschichte. Wir haben noch ein wenig Zeit in der Uni verbracht bis es losgehen sollte mit meiner ersten Maori Language Lesson. 18.00 Uhr sollte es losgehen, also machten wir uns gegen 17.30 Uhr auf den Weg. Noch schnell am Carringtons vorbei und n paar Wedges abgestaubt und ab zum Classroom.
Ich muss jetzt noch lachen wenn ich daran denke. Ich kam mir vor wie in der Grundschule 1. Klasse. Und das war ja auch normal denn wir haben ja gerade erst begonnen eine neue Sprache zu lernen. Es war allgemein super entspannte Atmosphäre und alle waren total nett. Es sind ja auch alle in der selben Situation wie Wir. Wir haben gesungen, Gedichte aufgesagt und und und. Andauernd musste man aufstehen und die Übung vorlesen die man gerade gemacht hat. Ich war auch 2x dran. Und mal ganz ehrlich ich hatte keine Ahnung was ich da sage. Es klang wie wild aneinandergereihte Laute. Hier mal ein Lied welches wir gesungen haben.
He Aroha E
He aroha
He whakapono
Met e rangimarie
Tatou, tatou e.
Ki a kaha ra
Ki a manawa nui
Ki a u ki a maia
Tatou, tatou e
Ich hab aber keinen Schimmer was das bedeutet.
Ich kann aber schon einiges sagen.
Ich bin Andreas. - Ko Andreas ahau.
Naja eigentlich wars das schon. Ist jetzt noch nicht so viel aber Hallo nach nur einer Stunde. Der Kurs war wirklich lustig. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal.
Abends haben wir uns noch dazu entschlossen noch zu Pak`n`Save zu fahren um ein paar Bierchen zu kaufen. Die hatten wir uns auch wirklich verdient heute. Natürlich musste Chris fahren denn Wir hatten ja kein Auto. Und natürlich musste ich wieder fragen. Naja ich wollte ja eigentlich auch was trinken. Also warum nicht. Wir haben dann noch bis kurz nach 3 Uhr Nachts gesessen und über dit und dat geredet. Meistens ging es aber um Architektur, wie das halt so ist wenn angehende Architekten und Architektinnen zusammensitzen.
Sonntag, 7. Oktober 2007
07.10.2007 ´60s - ´70s Mottoparty
Cyrus wollte uns um 20.30 Uhr abholen und wir hatten noch nichts gegessen. Also schnell nach Hause, essen und fertig machen. Auf die Sekunde genau standen Cyrus und seine deutsche Freundin Nicole auf dem Parkplatz. Die beiden hatten sich voll in Schale geschmissen. Ihre Kostüme waren absolut authentisch. Einfach nur Wahnsinn. Cyrus hatte sich im Kostümverleih den Hippielook ausgesucht und Nicole hatte sich für 12 Dollar im Second Hand Shop eine Hose, einen Gürtel glaube ich und ein Pullover im 60er Stil gekauft. Dagegen waren Anitas und mein Outfit total overdressed. Verdammt, da konnte meine Brille auch nichts mehr dran ändern.
So und nun zur Party. Ich sag es einfach noch mal. Die Party war der Oberkracher! Wir waren zwar fast die Ersten aber das Haus füllte sich relativ schnell. Da die Party von 2 Deutschen veranstaltet wurde konnte man sich während des ganzen Abends nicht sicher sein ob man sich gerade mit einem Deutschen oder einem Kiwi unterhält. Das war super spannend. Als Anita, Nicole, Cyrus und ich draußen standen um eine Zigarette zu rauchen, also jeder eine (außer Anita), fragten wir uns wie viele Deutsche gerade um uns herum stehen würden. Nicole, Cyrus kleine, supernette, sympathische quirlige Freundin, brüllte einfach einmal laut: “who is german?“ in die Runde und alle Hände gingen hoch. Oh mein Gott!!! Wir waren von Deutschen umzingelt. Cyrus war der Einzige der kein Deutsch gesprochen hat. Das hätten wir nicht erwartet. Insgesamt waren bestimmt 60% Deutsche auf der Party. Was aber nicht schlimm war denn alle haben sich munter weiter, mal auf Englisch und mal auf Deutsch, unterhalten. Von wem ich allerdings richtig überrascht war, war Cyrus. Im Studio (Atelier) ist er immer sehr zurückhaltend aber auf der Party hat er echt die Sau rausgelassen. Der Mensch ist so lustig, dass ich jetzt noch lachen muss wenn ich nur an sein Kostüm denke. Nach 1,5 Flaschen Weißwein bin ich dann auch einigermaßen angeheitert gewesen und hatte Anita gefragt wann wir eigentlich loswollen. Sie ist sofort zu Nicole gegangen und hat nachgefragt. 5 min später saßen wir schon im Auto und waren auf dem Heimweg. Das war auch gut so denn an die Autofahrt kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern.
Das war ein wirklich lustiger Abend mit vielen neuen Bekannten und interessanten Erinnerungen.







06.10.2007 Queenstreet & K-Road


Wir entschieden uns im Verona Café Abendbrot zu essen was wir auch getan haben. Ich hatte überaus leckeres AntiPasti. Hmmm. Ein Gedicht war das. Nur die ekligen Oliven und der geräucherte Lachs hätte nicht sein müssen. Um den weiteren Abend zu erläutern muss ich jetzt mal ein bisschen weiter ausholen. Ein weiteres Ziel heute war sich ein passendes Outfit für die Mottoparty, auf die uns Cyrus eingeladen hat, zu besorgen. Ich fand auf einem Flohmarkt in der Queenstreet eine absolut verschärfte, obergeile Sonnenbrille für nur einen Dollar. Na super dachte ich, das wichtigste hätte ich schon mal, denn das Motto der Party war ´60s - ´70s. Die Brille war echt der Oberknaller ein absolutes Prachtstück vergangener Zeiten.
Ähmm wie kam ich jetzt darauf? Ach so ja. Die Brille hat uns den ganzen Abend begleitet und uns einige lustige Fotos geliefert. Wir sind auch den ganzen Abend in der Verona Bar geblieben. Warum? Keine Ahnung. War einfach echt gemütlich da.
Auf dem Nachhauseweg haben wir uns entschlossen noch mal am legendären Sponge Club, in dem wir ja schon gewesen sind, vorbeizuschauen. Wir sind diesmal aber nicht hinein gegangen. Haben uns eher dafür entschlossen mit dem Taxi zum Liquoer Shop zu fahren und uns Zuhause noch hinzusetzen. Die Shops hatten natürlich längst alle geschlossen also blieb uns keine Wahl. Nun war eben Schluss mit dem Abend. Naja man soll ja gehen wenn es am lustigsten ist. Das haben wir auch gemacht und sind zurück zum Village gefahren.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
05.10.2007 Die 2. Konsultation !
Mein neuer Entwurf:
Ok zurück zum Thema. Gestern „sollte“ Anita Ihre erste Zwischenpräsentation vom Studio 3B haben. Sie und Maren hatten die ganze Nacht durchgearbeitet um heute präsentieren zu können. Hmmmm komisch? Kommt einem auch irgendwie bekannt vor aus Wismar. J Ich wollte unbedingt dabei sein um mir die Präsentation anzusehen. Nur leider ist es dazu nicht mehr gekommen. Einige hatten bereits präsentiert als es den Professoren zu spät wurde und Sie Montag weitermachen wollten. Anita war natürlich noch nicht dran. Die ganze Nacht durchgearbeitet, nicht geschlafen, Anfangs noch überlegt ob Sie überhaupt präsentieren sollte, sich dann doch dafür entschieden hat und dann bis Montag vertröstigt werden. Das ist echt hart. Arme Anita.
Es hieß, dass sich alle Studenten des 3. Jahres, also alle in Studio 3B, na ja fast alle, nach der Präsentation im Carringtons treffen. Na ja ich gehöre zwar nicht ins Studio 3B aber indirekt wieder rum schon. Im Carringtons saßen bis dahin nur 4 Leute wovon wir nur einen ein wenig kannten. Der Name ist uns aber nicht eingefallen. Ein Spezi am Tisch meinte er müsse coole Sprüche reißen um sein unterbelichtetes Ego ein wenig aufzuwerten. Naja solche gibt’s halt auf der ganzen Welt. Die anderen 3 waren aber ganz erträglich sodass ich mich mit dem den wir schon ein wenig kannten etwas länger unterhalten habe. Es war für beide Seiten ein sehr informatives Gespräch. Er erzählte mir von einigen touristischen Attraktionen in Neuseeland und das er in einer Punkrockband Spiele und ich erzählte Ihm einiges über DOOMSDAY RECORDS. Anita hatte es Ihm vorher schon erzählt sodass er mich direkt danach fragte. Jack, Sasha und ein Kollege sind dann auch noch eingetroffen. Jack und Sasha sind zwei Kanditaten ind der Reality Show :“Ich sende 3 Austauschstudenten nach Neuseeland in der Hoffnung Sie drehen ordentlich die Werbetrommel für einen möglichen Austausch der beiden Partneruniversitäten“. Ja Jack und Sasha werden wahrscheinlich mit noch 3 Weiteren Studenten und uns zusammen zum Sommersemester 2008 nach Wismar kommen.
Wir haben Jack und Sasha schon die ersten deutschen Wörter beigebracht. Bitte, Danke, Mein Name ist..., Ich heiße..., Rotwein, 2 Bier bitte... usw. Eben um die Grundversorgung zu sichern. 2 Bier bitte... wie geil!!!
Tja danach sind Anita und Ich in Richtung Village gegangen.