Donnerstag, 13. September 2007

13.09.2007 Rangitoto Island






Heute waren wir auf dem Rangischlangi, einem Vulkan auf einer fast noch nicht berührten Insel im Angesicht Aucklands. Die Fähre dorthin war relativ erschwinglich. Umgerechnet 10 Euro hat das Adult Return Ticket gekostet. Dies war nun schon das 2. Mal, dass wir mit der Fähre gefahren und uns somit Auckland wieder ein Stück näher gebracht haben. Die Fährzeiten zum Rangifangi sind leider sehr begrenzt. wer die 3.30 pm Fähre nicht bekommt darf bis nächsten Tag warten auf einer Insel mit 0 Einwohnern. Auf Rangitoto angekommen hat uns dieser riesige Vulkan erstmal erschlagen. Er sah noch höher und beindruckender aus wie wir ihn in Erinnerung hatten. Da machte sich schonmal das eine oder andere komische Gefühl bemerkbar. Nichtsdestotrotz sind wir losmarschiert. Und es hat sich gelohnt!!! Der Aufstieg ging schneller als erwartet. Ruckizucki waren wir oben und wurden für die Mühe reichlich belohnt. Der Ausblick war Wahnsinn. Der Krater ist noch heute 200 breit und 60 m tief. Absolut beeindruckend. Was wir schon auf dem Mt Eden erfahren haben hat sich natürlich auch hier wieder bestätigt. Diese Eindrücke sind leider nur sehr schwer digital festzuhalten da nicht alles auf die Linse passt. Video ist auch beschränkt da ich nur je 15 sec. mit der Kamera filmen kann. Ok so gut es geht alles für die Nachwelt festgehalten und erstmal auf den Gipfel. PAUSE!!!


Wir haben uns vorgenommen erst auf dem Gipfel zu frühstücken was mir gar nicht gefallen hat aber gut. Will ja kein Spielverderber sein. Auf dem Gipfel angekommen haben wir uns unser Frühstück aber redlich verdient. Wie auf dem Mt Eden bin ich Satt eingeschlafen. Es ist auch verdammt schwierig wenn einem die pralle Sonne ins Gesicht scheint und man eh ein wenig fertig ist. Anita hat derweilen fleißg gelesen und den Kassenzettel vom Vortag entschlüsselt und Maren hat die Vögel gefüttert.
Wir hatten uns vorgenommen auf dem Rückweg die Lavahöhlen zu besichtigen. Was wir auch gemacht haben.

Ich muss sagen das war ein Erlebnis. Echt super. Wir sind anfangs schon wie die Frisöre auf die Insel gefahren. Maren war die Einzige die sich richtige Wanderschuhe mitgebracht hat. Anita mit Ihren weißen Esprit Ballerinas und ich auch mit weißen K-Swiss. Echt Klasse. :-)Die Lavahöhlen waren für uns ochmal der i-punkt. Keine Taschlampe, total finster und nichts gesichert, echt beeindruckend.

Danach sind wir weider Richtung Fähre gegangen, haben noch 2 Kleinere Wanderwege ausprobiert sind aber immer in der nähe des Anlegers geblieben.
Abends haben wir wieder zusammen gekocht. Hier muss man schon sehr aufpassen was man essen kann und was man lieber stehen lassen sollte. Wir versuchen uns aber relativ gesund zu ernähren was uns auch ganz gut gelingt, mal abgesehen von den ganzen Muffinpausen.:-)
Wie immer haben wir viel zu viel gekocht und wollten es eigentlich für den nächsten Tag aufheben. In dem Moment kommt Scherndl, eine Mitbewohnerin von Anita, um die Ecke. Anita Fragt ganz höfflich ob Sie nicht mal deutsches Essen ( Broccoli, Zuchini, Kartoffeln Hackfleischpfanne) probieren möchte. Scherndl willigt ein und isst alles auf. Nach dem Essen sind wir noch auf eine Lagerfeuerparty gegangen. Total Langweilig. 6 Leute sassen dort total betrunken rum und haben ins Feuer geglotzt. naja das war unser tag.

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