Donnerstag, 4. Oktober 2007

05.10.2007 Die 2. Konsultation !

Ich habe ja nun schon fast eine Woche nichts mehr in mein Tagebuch geschrieben. Das liegt daran, dass einfach nichts großartiges passiert ist. Momentan sind wir alle sehr stark in das studentische Leben integriert ähnlich wie in Wismar und haben gut zu tun unsere Projekte zu schaffen. Ich habe die ganze Woche an meinem neuen Entwurf gearbeitet und bin ein gutes Stück vorangekommen. Ursprünglich wollte ich Dushko, meinem Professor, davon überzeugen doch eher in die Senke hineinzubauen aber das lass ich lieber. Diese komplizierte Problematik auf englisch zu Diskutieren dafür fühle ich mich noch nicht bereit. Meinen neuen Entwurf findet er dafür umso attraktiver. Ich merke immer wieder, dass es wirklich schwer ist in Englisch zu präsentieren. Auch wenn man, wie ich, vorher im Wörterbuch einige Schlagwörter nachsieht und notiert ist es doch anders als in Deutschland. In Deutschland kann man einfach drauflosreden. Die Professoren verstehen einen und das ist einfacher. Die nachgeschlagenen Wörter bilden in dem Zusammenhang den ich versuche zu erklären teilweise keinen Sinn. Im Wörterbuch hat man manchmal eine große Auswahl an Wörtern die man benutzen kann aber nur in einem bestimmten Zusammenhang. Und der steht natürlich nicht drin. Dushko hat mich aber immer berichtigt und hat mir gesagt welches Wort jetzt passender gewesen wäre. Das hört sich jetzt bestimmt so an als hätte ich das erste Mal Englisch gesprochen. So ist es aber nicht. Allgemein klappt die Englische Konversation immer besser. Sätze kommen teilweise wie aus der Pistole geschossen und überhaupt bin ich jetzt viel entspannter was das Thema angeht. Anfangs war ich sehr verkrampft und habe mich nicht getraut Englisch zu sprechen. Aber was solls. Scheiß drauf. Wenn was falsch ist, auch egal. Die können teilweise gar keine Fremdsprache sprechen.

Mein neuer Entwurf:


Ok zurück zum Thema. Gestern „sollte“ Anita Ihre erste Zwischenpräsentation vom Studio 3B haben. Sie und Maren hatten die ganze Nacht durchgearbeitet um heute präsentieren zu können. Hmmmm komisch? Kommt einem auch irgendwie bekannt vor aus Wismar. J Ich wollte unbedingt dabei sein um mir die Präsentation anzusehen. Nur leider ist es dazu nicht mehr gekommen. Einige hatten bereits präsentiert als es den Professoren zu spät wurde und Sie Montag weitermachen wollten. Anita war natürlich noch nicht dran. Die ganze Nacht durchgearbeitet, nicht geschlafen, Anfangs noch überlegt ob Sie überhaupt präsentieren sollte, sich dann doch dafür entschieden hat und dann bis Montag vertröstigt werden. Das ist echt hart. Arme Anita.




Es hieß, dass sich alle Studenten des 3. Jahres, also alle in Studio 3B, na ja fast alle, nach der Präsentation im Carringtons treffen. Na ja ich gehöre zwar nicht ins Studio 3B aber indirekt wieder rum schon. Im Carringtons saßen bis dahin nur 4 Leute wovon wir nur einen ein wenig kannten. Der Name ist uns aber nicht eingefallen. Ein Spezi am Tisch meinte er müsse coole Sprüche reißen um sein unterbelichtetes Ego ein wenig aufzuwerten. Naja solche gibt’s halt auf der ganzen Welt. Die anderen 3 waren aber ganz erträglich sodass ich mich mit dem den wir schon ein wenig kannten etwas länger unterhalten habe. Es war für beide Seiten ein sehr informatives Gespräch. Er erzählte mir von einigen touristischen Attraktionen in Neuseeland und das er in einer Punkrockband Spiele und ich erzählte Ihm einiges über DOOMSDAY RECORDS. Anita hatte es Ihm vorher schon erzählt sodass er mich direkt danach fragte. Jack, Sasha und ein Kollege sind dann auch noch eingetroffen. Jack und Sasha sind zwei Kanditaten ind der Reality Show :“Ich sende 3 Austauschstudenten nach Neuseeland in der Hoffnung Sie drehen ordentlich die Werbetrommel für einen möglichen Austausch der beiden Partneruniversitäten“. Ja Jack und Sasha werden wahrscheinlich mit noch 3 Weiteren Studenten und uns zusammen zum Sommersemester 2008 nach Wismar kommen.
Wir haben Jack und Sasha schon die ersten deutschen Wörter beigebracht. Bitte, Danke, Mein Name ist..., Ich heiße..., Rotwein, 2 Bier bitte... usw. Eben um die Grundversorgung zu sichern. 2 Bier bitte... wie geil!!!
Tja danach sind Anita und Ich in Richtung Village gegangen.

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