Mir ging es erstaunlicherweise sehr gut nach der Party. Hätte ich nicht gedacht da ich normalerweise nach einem Weinabend starke Kopfschmerzen verspüre. Das war heute anders und ich konnte ausgeschlafen und fit den Tag beginnen. Maren hatte heute keine Zeit da sie an Ihrem Entwurf arbeiten musste. Da Anita ja schon fertig war habe ich heute den Tag mit Ihr verbracht. Wir haben eigentlich nichts Besonderes gemacht außer versucht Anitas i Tunes Bibliothek aufzuräumen. Naja bei dem Versuch st es dann auch geblieben, denn es steckte überhaupt kein System in Ihren Musikdateien. Es war vergebens. Als wir endlich den Dreh raus hatten und i Tunes die Titel neu konvertierte ist Ihr Rechner abgestürzt. Na ja war vielleicht doch kein so guter Tag wie wir anfangs dachten. Abends haben wir dann wieder alle zusammen die Reste vom Vortag gegessen und den Sonntagabend Blockbuster gesehen. Das Schwiegermonster! Naja war ganz lustig der Film.
Am Tag der Präsentation:
Heute war es dann soweit. Anitas Präsentation stand auf der Tagesordnung. 13.00 Uhr sollte es losgehen. Langsam füllte sich der Raum und es ging los. Der Reihe nach wurden die Projekte von allen Studenten präsentiert bis die Professoren an Anitas Projekt waren. Mit leichten Startschwierigkeiten, wie man das halt so kennt, man macht sich vorher einen genauen Plan was man sagen wird und sobald man dran ist, ist alles wieder weg, ging es los entwickelte sich aber schnell in eine wirklich gute Präsentation. Sie hat es sehr souverän gemeistert. Ihr sind Anfangs die Wörter die Sie sagen wollte nicht eingefallen und das macht einen nun mal nervös. Es bewahrheitet sich immer wieder. Es ist wirklich schwierig nicht in seiner Muttersprache zu präsentieren. Man stelle sich vor man muss vor einem reinen englischsprachigen Publikum aus den Stegreif einen Vortrag halten logischerweise nicht in Deutsch. Tja dann wisst Ihr wie es uns dabei geht. Na gut weiter in der Geschichte. Wir haben noch ein wenig Zeit in der Uni verbracht bis es losgehen sollte mit meiner ersten Maori Language Lesson. 18.00 Uhr sollte es losgehen, also machten wir uns gegen 17.30 Uhr auf den Weg. Noch schnell am Carringtons vorbei und n paar Wedges abgestaubt und ab zum Classroom.
Ich muss jetzt noch lachen wenn ich daran denke. Ich kam mir vor wie in der Grundschule 1. Klasse. Und das war ja auch normal denn wir haben ja gerade erst begonnen eine neue Sprache zu lernen. Es war allgemein super entspannte Atmosphäre und alle waren total nett. Es sind ja auch alle in der selben Situation wie Wir. Wir haben gesungen, Gedichte aufgesagt und und und. Andauernd musste man aufstehen und die Übung vorlesen die man gerade gemacht hat. Ich war auch 2x dran. Und mal ganz ehrlich ich hatte keine Ahnung was ich da sage. Es klang wie wild aneinandergereihte Laute. Hier mal ein Lied welches wir gesungen haben.
He Aroha E
He aroha
He whakapono
Met e rangimarie
Tatou, tatou e.
Ki a kaha ra
Ki a manawa nui
Ki a u ki a maia
Tatou, tatou e
Ich hab aber keinen Schimmer was das bedeutet.
Ich kann aber schon einiges sagen.
Ich bin Andreas. - Ko Andreas ahau.
Naja eigentlich wars das schon. Ist jetzt noch nicht so viel aber Hallo nach nur einer Stunde. Der Kurs war wirklich lustig. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal.
Abends haben wir uns noch dazu entschlossen noch zu Pak`n`Save zu fahren um ein paar Bierchen zu kaufen. Die hatten wir uns auch wirklich verdient heute. Natürlich musste Chris fahren denn Wir hatten ja kein Auto. Und natürlich musste ich wieder fragen. Naja ich wollte ja eigentlich auch was trinken. Also warum nicht. Wir haben dann noch bis kurz nach 3 Uhr Nachts gesessen und über dit und dat geredet. Meistens ging es aber um Architektur, wie das halt so ist wenn angehende Architekten und Architektinnen zusammensitzen.
Dienstag, 9. Oktober 2007
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