Am Donnerstag, den 11.10.2007, hatten wir uns über das anstehende Wochenende unterhalten und wussten erst nicht so recht was wir machen sollten bis einer die Idee hatte nach Waiheke Island zu fahren. Waiheke Island ist eine Insel im Hauraki Golf vor Auckland. Sie ist ca. 93 km2 groß und wunderschön. Dazu später aber mehr. Erstmal mussten wir nach Downtown da wir dort einige Fotos von Strassen machen mussten die wir später in dem Kurs Critical Studies 3A nach 5 Kriterien analysieren müssen. Ich habe mich für die Elliott Str. entschieden, einer kleinen relativ gemütlichen Gasse parallel zur Queensstr.. Da die Straßensuche länger dauerte als geplant haben wir die 16:00 Uhr Fähre nach Waiheke genommen die 28 $ für Hin- und Rückfahrt kostete. Wie immer haben wir es versäumt unsere Gutscheine, auf die wir 10% Rabatt für alle Überfahrten bekommen, einzulösen. Naja was solls. Auf der Hinfahrt konnten wir die Sonne einmal so richtig genießen. Wir saßen auf dem windgeschützten Heck und die Sonne schien uns satt ins Gesicht. Herrlich.
Auf Waiheke war wieder einmal das alte Problem zu lösen. Wo schlafen wir? Anita unsere Organisationsleiterin ☺ hatte schon eines der beiden Backpackerhostels für uns herausgesucht. „Waiheke Backpacker Hostel“ war relativ weit entfernt vom Fähranleger, deswegen mussten wir mit dem Bus erstmal Landeinwärts fahren. Glücklicherweise war direkt vor unserer Herberge die Bushaltestelle, sodass uns ein langer Fußmarsch erspart geblieben ist. Mit viel Glück bekamen wir unser 6 Bettzimmer obwohl nur 3 gebraucht wurden. Naja über mehr Platz freut man sich ja dann umso mehr. Im Hostel nächtigten noch weitere Gäste die wir auch anschließend kennen gelernt haben. Und was für eine Überraschung. Alle kamen aus Deutschland! Es waren 6 oder 7 Mädels die in Neuseeland waren um Ihr Praktikum zu absolvieren. In Neuseeland wimmelt es nur so von Deutschen. Nicht dass ich mich beschweren möchte aber seltsam ist es schon. Nachdem die Unterkunftssuche erfolgreich war, war es an der Zeit die Insel zu begutachten. Und ich kann nur sagen es st fantastisch dort. Kilometerlange Strände, Buchten, Klippen, türkisblaues Wasser und verhältnismäßig wenig Menschen obwohl dort 8000 Menschen leben und ca 100 davon Deutsche sein sollen.
Am Wochenende kann die Zahl der Einwohner + Touristen mal eben auf 30000 Menschen ansteigen. Wahnsinn! Davon hatte man an diesem Wochenende glücklicherweise nichts mitbekommen. Das Hostel lag strandnah auf einer Anhöhe gelegen, sodass wir Richtung Strand erstmal eine steile, schmale und sehr unsichere Treppe abwärts nehmen mussten. Aber der Blick von oben auf die schon erwähnten Steilhänge, Strände und Buchten war atemberaubend. Das Paradies schien ganz in der Nähe zu sein. Unsere erste Wanderung sollte, wie sich erst später herausgestellt hat, erstmal nur auf den Strand und die Bucht vor Onetangi beschränken. Ursprünglich sollte die Wanderung noch weiter gehen, jedoch sind wir an einem Strandlokal hängen geblieben und haben den ganzen Abend dort verbracht. Wir hatten erst direkt am Strand Platz genommen, als aber die Sonne langsam hinter den Klippen zu versinken schien haben wir uns doch entschlossen uns hinein zu bewegen. Die Sonne ist hier sehr viel intensiver als in Deutschland, nur wenn man im Schatten ist oder sich die Sonne hinter einem Wolkenmeer versteckt ist es schlagartig kalt. Noch jedenfalls denn der Sommer ist ja bald da.
In der Strandbar sollte ab 09:00 pm Aaron Carpenter Live auftreten. Wer zum Teufel ist Aaron Carpenter? Ich weiß es bis heute nicht. Auf jeden Fall hat er seinen Job wirklich gut gemacht. Mit einigen Coversongs von The Doors, Jimi Hendrix, Bob Marley und vielen anderen hat er den ganzen Ort, denn der war mittlerweile eingetroffen, gut versorgt. Die Stimmung war einfach nur gut. Anfangs haben sich zwei Frauen auf die Tanzfläche gewagt und versucht zu einem sehr langsamen Song so schnell es geht die Hüften zu schwingen. Es kam schon vor, dass mir der eine oder andere Lacher über die Lippen gekommen ist, da das Gefühl für Rhythmus bei den beiden völlig versagt hat. Ok ich will mal nicht lästern, immerhin haben sie sich getraut und haben gute Stimmung verbreitet. Der Abend hatte sich so langsam entwickelt und wir lernten immer mehr Leute kennen unter anderen einen alten Maori der anscheinend direkt von der Baustelle kam, einem Kiwi der eine Norwegerin geheiratet hat und die letzten 3 Monate dort verbracht hatte und einen Australier der gerade von einem 9 jährigen Aufenthalt in Hongkong kam und anscheinend Anschluss gesucht hat. Er hat uns für den nächsten Tag zum Frühstück eingeladen was wir auch dankend angenommen haben da wir unser eigentliches Ziel (Supermarkt) heute ja nicht mehr geschafft hatten und wir somit nichts zum Frühstücken hatten. Wie sich herausstellte wohnte er (Dillan) und Jason, sein Mitbewohner, nur 100 m vom Hostel entfernt in einem Haus mit Blick auf die wunderschöne Bucht. Ein Ausblick den ich nie wieder vergessen werde. Dafür war er wirklich zu beneiden.
Zurück zum Abend:
Es war mittlerweile 00:30 Nachts und wir haben uns für den Heimweg entschieden. Nur zu dumm dass wir beim Hostel vor verschlossenen Türen standen da alle schon im Bett lagen und jemand die Tür von innen verriegelt hat. Alles klopfen und brüllen half nicht bis Anita Ihr Handy zückte und in der Rezeption angerufen hat. Anfangs ist nur der Anrufbeantworter ran gegangen und unser Geistiges Auge hat es sich schon vor dem Hostel gemütlich gemacht. Beim 2. Mal ist aber glücklicherweise jemand ran gegangen und hat uns die Tür geöffnet.
Der Tag hat so schön begonnen:
Unser Frühstück bei Dillan hatte sich um 20 Minuten verspätet da die Mädels ebenso lange auf mich warten mussten. So lautete jedenfalls die Entschuldigung bei Dillan. Intern war der Sachverhalt natürlich ganz anders. Frühstück mit Blick auf den Ozean, die Sonne brennt und ein leichter Wind streift einem über das Gesicht ist einfach herrlich morgens um halb 10:00 Uhr. So möchte ich jeden Tag beginnen.
Zurück zum Abend:
Es war mittlerweile 00:30 Nachts und wir haben uns für den Heimweg entschieden. Nur zu dumm dass wir beim Hostel vor verschlossenen Türen standen da alle schon im Bett lagen und jemand die Tür von innen verriegelt hat. Alles klopfen und brüllen half nicht bis Anita Ihr Handy zückte und in der Rezeption angerufen hat. Anfangs ist nur der Anrufbeantworter ran gegangen und unser Geistiges Auge hat es sich schon vor dem Hostel gemütlich gemacht. Beim 2. Mal ist aber glücklicherweise jemand ran gegangen und hat uns die Tür geöffnet.
Der Tag hat so schön begonnen:
Unser Frühstück bei Dillan hatte sich um 20 Minuten verspätet da die Mädels ebenso lange auf mich warten mussten. So lautete jedenfalls die Entschuldigung bei Dillan. Intern war der Sachverhalt natürlich ganz anders. Frühstück mit Blick auf den Ozean, die Sonne brennt und ein leichter Wind streift einem über das Gesicht ist einfach herrlich morgens um halb 10:00 Uhr. So möchte ich jeden Tag beginnen.
Während wir aßen stellten wir unseren Tagesplan zusammen. Dillan Wohnte zwar erst seit einer Woche hier, was immerhin eine Woche länger ist wir hier sind, bot uns aber an uns ein wenig herum zu führen. Seine Führung beschränkte sich dann anschließend auf die von uns schon vorher geplante Tour. Der Bus, der uns wieder in die Stadt bringen sollte stand anstatt 11:00 Uhr schon um halb 11:00 da und wir waren uns nicht mehr sicher wann er nun fahren würde. Also standen wir auch schon um halb 11:00 Uhr an der Haltestelle die direkt am Strand lag. 20 min bevor der Bus in die City fahren sollte entschied sich Dillan, der alde Fuchs, sich die Klamotten von Körper zu reißen und noch schnell seinen Körper in das eiskalte Wasser zu tauchen. 10 min später kam er endlich raus und wollte nur noch schnell nach Hause und kurz duschen. Naja macht ja nix, lass dir nur ordentlich Zeit mein Junge. Wir können ja auch zu Fuß gehen, was übrigens auch kurz zur Debatte stand.
Den Bus haben wir aber noch erwischt und sind damit in Richtung Onerua gefahren. Eines unser Ziele für diesen Tag war der Markt. Es war eine Mischung aus Trödel-, Antiquitäten- und Bauernmarkt auf dem sich anscheinend alle Einwohner einmal die Woche treffen.
Ich habe nichts gefunden und Maren glaube ich auch nicht. Nur Anita hat wieder einmal ordentlich zugeschlagen. Ich frage mich manchmal: Was soll das? Warum sind Frauen so? An diesem Wochenende hat Anita meine These bestätigt, dass Frauen, Oh Gott ich hoffe ich trete jetzt keinem auf den Schlips, erstmal kaufen ohne zu wissen wozu sie es brauchen. Frei nach dem Motto: “Naja ich weiß noch nicht wozu ich es brauche aber ich kaufe es schon mal, dann hab ich es und was ich damit mache kann ich mir ja immer noch überlegen.“ ☺
Warum sind Frauen so? Anita hatte sich nämlich auf dem Markt ein Kinderbuch gekauft? Kinderbuch? Warum denn jetzt n Kinderbuch? Wir sind in Neuseeland und es ist weit und breit kein Kind zusehen. Und außerdem gibt es in Deutschland Geschäfte die haben so viele Kinderbücher, dass sie die schon verkaufen müssen.
Anita nicht böse sein auf mich. Ist doch alles nur n Spass. ☺ Ich bin ja genauso. Ich kaufe mir ca. 40 Schallplatten in Auckland die schwer sind wie Blei ohne zu Wissen, dass ich sie entweder nach Hause schicken oder sie selbst mitnehmen muss. Naja so hat halt jeder seine Macken.
Nach dem Markt sind wir dann mit dem Taxi direkt zu unserer nächsten Übernachtung gefahren, da unser erstes Hostel uns nur für eine Nacht aufnehmen konnte. „Hekerua Lodge“ hieß unser 2. Domizil. Auch hier hatten wr wieder genug Platz den wir diesmal teuer bezahlen mussten. Für ein 4 Bettzimmer haben wir 149 $ bezahlt. Im Vergleich zu unserer neuseeländischen Hostelhistorie einfach nur Wucher. Als Ausgleich hatten wir einen Pool und unendlich viel Hippieatmosphäre die wir aber wieder teilen mussten mit anderen Deutschen. ☺
Der Einzug war unser 2. Ziel für heute.
Warum sind Frauen so? Anita hatte sich nämlich auf dem Markt ein Kinderbuch gekauft? Kinderbuch? Warum denn jetzt n Kinderbuch? Wir sind in Neuseeland und es ist weit und breit kein Kind zusehen. Und außerdem gibt es in Deutschland Geschäfte die haben so viele Kinderbücher, dass sie die schon verkaufen müssen.
Anita nicht böse sein auf mich. Ist doch alles nur n Spass. ☺ Ich bin ja genauso. Ich kaufe mir ca. 40 Schallplatten in Auckland die schwer sind wie Blei ohne zu Wissen, dass ich sie entweder nach Hause schicken oder sie selbst mitnehmen muss. Naja so hat halt jeder seine Macken.
Nach dem Markt sind wir dann mit dem Taxi direkt zu unserer nächsten Übernachtung gefahren, da unser erstes Hostel uns nur für eine Nacht aufnehmen konnte. „Hekerua Lodge“ hieß unser 2. Domizil. Auch hier hatten wr wieder genug Platz den wir diesmal teuer bezahlen mussten. Für ein 4 Bettzimmer haben wir 149 $ bezahlt. Im Vergleich zu unserer neuseeländischen Hostelhistorie einfach nur Wucher. Als Ausgleich hatten wir einen Pool und unendlich viel Hippieatmosphäre die wir aber wieder teilen mussten mit anderen Deutschen. ☺
Der Einzug war unser 2. Ziel für heute.
Unser 3. war eine Weinverkostung bei „Cable Bay Vineyard“, einem sehr exklusiven Weinhaus auf den Hügeln Waihekes. Die Weine haben auch absolut fantastisch geschmeckt. Die Weißen jedenfalls. Naja man muss vielleicht dazu sagen, dass mir Rotwein grundsätzlich nicht schmeckt.
Maren, Dillan, Lars (ein Freund von Dillan der , wie sollte es auch anders sein, auch aus Deutschland kommt) und ich haben jeder 5 $ für die Weinverkostung bezahlt. Haben insgesamt 6 o. 7 Weine probiert und ein Glas Wasser bekommen. Das hört sich wenig an, die Weingläser waren aber auch nur benetzt mit Wein. Also nicht wie sonst immer. ☺
Nach der Weinverkostung stand unser 4. Und letztes Ziel auf der Tagesordnung: Eine Wanderung über den westlichen Teil der Insel mit anschließenden Sonnenuntergang am Strand. Klingt Romantisch, ist es auch nur leider sind unsere Liebsten, Hallo Katrin ein kleiner Kuss Gruß an dieser Stelle nach Deutschland, alle 17.000 km entfernt. Naja bis zum Sonnenuntergang haben wir es gar nicht mehr geschafft da wir doch schneller gegangen sind als erwartet. Was sag ich wir sind gelaufen als wäre eine Meute bissiger Hunde hinter uns.
Maren, Dillan, Lars (ein Freund von Dillan der , wie sollte es auch anders sein, auch aus Deutschland kommt) und ich haben jeder 5 $ für die Weinverkostung bezahlt. Haben insgesamt 6 o. 7 Weine probiert und ein Glas Wasser bekommen. Das hört sich wenig an, die Weingläser waren aber auch nur benetzt mit Wein. Also nicht wie sonst immer. ☺
Nach der Weinverkostung stand unser 4. Und letztes Ziel auf der Tagesordnung: Eine Wanderung über den westlichen Teil der Insel mit anschließenden Sonnenuntergang am Strand. Klingt Romantisch, ist es auch nur leider sind unsere Liebsten, Hallo Katrin ein kleiner Kuss Gruß an dieser Stelle nach Deutschland, alle 17.000 km entfernt. Naja bis zum Sonnenuntergang haben wir es gar nicht mehr geschafft da wir doch schneller gegangen sind als erwartet. Was sag ich wir sind gelaufen als wäre eine Meute bissiger Hunde hinter uns.
Im nachhinein denke ich mir, wie blöd sind wir eigentlich nur weil Dillan, der mir übrigens immer unsympathischer wurde, immer hinterher gelaufen sind. Unsympathischer deshalb weil er sich für seine 28 Jahre verhalten hat wie ein Drittklässler und als schon wieder über das nächste Wochenende gesprochen wurde war der Ofen aus. Wieso glauben die Leute die man einmal getroffen hat man müsste nun sein ganzes Leben oder zumindest seinen Aufenthalt mit Ihnen verbringen? Sicherlich sind irgendwie alle in der gleichen Situation aber man kann sich doch nicht gleich so festlegen. Schon gar nicht bei Leuten die einem am ersten Tag schon unsympathisch sind. Naja. Was solls. Also ich habe wenig Lust noch mal mit Ihm etwas zu unternehmen.
Auf dem Wanderweg hatten wir auch die Gelegenheit einige Gebäude von der Ferne zu sehen, die architektonisch wirklich sehenswert waren. Waiheke ist die Insel der Reichen uns Späthippies, so kam es mir jedenfalls vor.
Auf dem Heimweg überlegten wir uns wie, wo und vor allem was wir zum Abendbrot essen wollten und entschieden uns dafür im Hostel zu kochen. Naja eigentlich wollte Dillan kochen um mal wieder zu zeigen was er für ein toller Hecht ist. Das essen war auch wirklich lecker. Nur leider war es das auch schon. Denn als während des Essens das Thema Yoga aufkam war es vorbei. Yoga war wohl eines seiner 1000 Lieblingsthemen bei denen er anscheinend bestens bescheid wusste und er entschied sich spontan seine kleine private Yogastunde abzuhalten in einem Wohnzimmer voll mit Hostelgästen die entspannt in den Fernseher geschaut haben. Auf einmal fängt der Typ an da rumzuturnen. Ich dachte mir bleibt der Blumenkohl im Hals stecken. Echt jetzt so was affiges. Dillan ist n typischer Blender. N Aufschneider, n Hochstapler und und und. Einer der mit einem Thema anfängt und dann sofort zeigen oder sagen muss wie gut er darin ist. Einfach nur unangenehm dieser Mensch. Ne ganz unangenehme Haut. Naja unser Abend war damit eigentlich auch zu Ende denn Dillan und Lars haben sich irgendwann auf den Heimweg gemacht. Lars war eigentlich ganz angenehm. Ein ruhiger Typ der erst noch aus sich rauskommen muss.
Die Psychonacht:
Nachdem wir es uns in unserem 4 Bettzimmer gemütlich gemacht haben und alle Ihre Decken bis zur Nasenspitze hochgezogen haben hat es noch eine Weile gedauert bis wir alle eingeschlafen sind. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Bettwäsche in der ich gerade liege das eine oder andere Mal schon ungewaschen neubezogen wurde. Bisher hatte ich nie das Gefühl aber in dieser Nacht kam ich nicht von diesem Gedanken los wie viele Krankheiten ich wieder mit nach Hause nehmen werden. Diese Gedanken sind nicht gerade hilfreich sich sanft in den Schlaf zu wiegen. Naja irgendwann bin ich ja dann doch eingeschlafen und 4 Stunden später von einem ständigen Knallen wieder aufgewacht. Was war das denn jetzt. Ich dachte, dass sich das Fliegengitter vor unserer Hütte geöffnet hat und immer gegen die Tür schlug. Eigentlich wollte ich solange warten, bis die Mädels davon wach wurden damit ich nicht aufstehen muss aber nach einer Weile hab ich es nicht mehr ausgehalten und ich habe doch meine Augen geöffnet und konnte meinen Augen nicht trauen. Es war nicht das Fliegengitter, denn da war gar kein Fliegengitter an dieser Tür sondern unsere Appartmenttür die speerangelweit offen stand und immer gegen das Geländer gedonnert ist. Ich dachte in welchen Psycho-Horror Film bin ich denn jetzt gelandet? Wieso ist denn unsere Tür auf? Ich weiß, dass ich sie gestern Abend abgeschlossen habe. Hmmm. Anita wach gemacht und gefragt aber sie hatte auch keine Erklärung dafür. Naja mit einem leicht mulmigen Gefühl bin ich wieder in Bett gegangen. Verdammt jetzt waren es noch mehr Gedanken die mich nicht schlafen ließen. Die Krankheiten die ich mit sicher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Arztbesuch präsentieren darf und die mysteriöse Tür? Ok irendwann bin ich doch eingeschlafen und wie der Zufall es so will ein paar Stunden später wieder durch ein heftiges Türschlagen aufgewacht. Häh? Das gleiche Spiel noch mal? Das kann doch nicht sein. Ich war mir sicher auch dieses Mal die Tür richtig verschlossen zu haben. Das kann kein Zufall sein. Anita ist dadurch aber auch wach geworden und ich fragte Sie ob sie gerade auf der Toilette gewesen sei. Sie bejate meine Frage und ich fragte erneut ob Sie auch in der Nacht mal auf der Toilette gewesen sei. Auch diese Frage bejate Sie und der Fall war gelöst. Ich bat Anita mir doch mal zu demonstrieren wie Sie die Tür geschlossen hat. Weil sie leise sein wollte, damit wir nicht aufwachen, hat Sie die Tür ganz vorsichtig zugezogen, und dabei die Tür nicht richtig verschlossen hat. Der Wind hat dann die Tür wieder aufgedrückt. Gott sei dank hätten wir das geklärt.
Auf dem Wanderweg hatten wir auch die Gelegenheit einige Gebäude von der Ferne zu sehen, die architektonisch wirklich sehenswert waren. Waiheke ist die Insel der Reichen uns Späthippies, so kam es mir jedenfalls vor.
Auf dem Heimweg überlegten wir uns wie, wo und vor allem was wir zum Abendbrot essen wollten und entschieden uns dafür im Hostel zu kochen. Naja eigentlich wollte Dillan kochen um mal wieder zu zeigen was er für ein toller Hecht ist. Das essen war auch wirklich lecker. Nur leider war es das auch schon. Denn als während des Essens das Thema Yoga aufkam war es vorbei. Yoga war wohl eines seiner 1000 Lieblingsthemen bei denen er anscheinend bestens bescheid wusste und er entschied sich spontan seine kleine private Yogastunde abzuhalten in einem Wohnzimmer voll mit Hostelgästen die entspannt in den Fernseher geschaut haben. Auf einmal fängt der Typ an da rumzuturnen. Ich dachte mir bleibt der Blumenkohl im Hals stecken. Echt jetzt so was affiges. Dillan ist n typischer Blender. N Aufschneider, n Hochstapler und und und. Einer der mit einem Thema anfängt und dann sofort zeigen oder sagen muss wie gut er darin ist. Einfach nur unangenehm dieser Mensch. Ne ganz unangenehme Haut. Naja unser Abend war damit eigentlich auch zu Ende denn Dillan und Lars haben sich irgendwann auf den Heimweg gemacht. Lars war eigentlich ganz angenehm. Ein ruhiger Typ der erst noch aus sich rauskommen muss.
Die Psychonacht:
Nachdem wir es uns in unserem 4 Bettzimmer gemütlich gemacht haben und alle Ihre Decken bis zur Nasenspitze hochgezogen haben hat es noch eine Weile gedauert bis wir alle eingeschlafen sind. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Bettwäsche in der ich gerade liege das eine oder andere Mal schon ungewaschen neubezogen wurde. Bisher hatte ich nie das Gefühl aber in dieser Nacht kam ich nicht von diesem Gedanken los wie viele Krankheiten ich wieder mit nach Hause nehmen werden. Diese Gedanken sind nicht gerade hilfreich sich sanft in den Schlaf zu wiegen. Naja irgendwann bin ich ja dann doch eingeschlafen und 4 Stunden später von einem ständigen Knallen wieder aufgewacht. Was war das denn jetzt. Ich dachte, dass sich das Fliegengitter vor unserer Hütte geöffnet hat und immer gegen die Tür schlug. Eigentlich wollte ich solange warten, bis die Mädels davon wach wurden damit ich nicht aufstehen muss aber nach einer Weile hab ich es nicht mehr ausgehalten und ich habe doch meine Augen geöffnet und konnte meinen Augen nicht trauen. Es war nicht das Fliegengitter, denn da war gar kein Fliegengitter an dieser Tür sondern unsere Appartmenttür die speerangelweit offen stand und immer gegen das Geländer gedonnert ist. Ich dachte in welchen Psycho-Horror Film bin ich denn jetzt gelandet? Wieso ist denn unsere Tür auf? Ich weiß, dass ich sie gestern Abend abgeschlossen habe. Hmmm. Anita wach gemacht und gefragt aber sie hatte auch keine Erklärung dafür. Naja mit einem leicht mulmigen Gefühl bin ich wieder in Bett gegangen. Verdammt jetzt waren es noch mehr Gedanken die mich nicht schlafen ließen. Die Krankheiten die ich mit sicher Wahrscheinlichkeit beim nächsten Arztbesuch präsentieren darf und die mysteriöse Tür? Ok irendwann bin ich doch eingeschlafen und wie der Zufall es so will ein paar Stunden später wieder durch ein heftiges Türschlagen aufgewacht. Häh? Das gleiche Spiel noch mal? Das kann doch nicht sein. Ich war mir sicher auch dieses Mal die Tür richtig verschlossen zu haben. Das kann kein Zufall sein. Anita ist dadurch aber auch wach geworden und ich fragte Sie ob sie gerade auf der Toilette gewesen sei. Sie bejate meine Frage und ich fragte erneut ob Sie auch in der Nacht mal auf der Toilette gewesen sei. Auch diese Frage bejate Sie und der Fall war gelöst. Ich bat Anita mir doch mal zu demonstrieren wie Sie die Tür geschlossen hat. Weil sie leise sein wollte, damit wir nicht aufwachen, hat Sie die Tür ganz vorsichtig zugezogen, und dabei die Tür nicht richtig verschlossen hat. Der Wind hat dann die Tür wieder aufgedrückt. Gott sei dank hätten wir das geklärt.
Am Sonntag ist nicht viel passiert. Wir haben uns entschlossen schon die 14:00 Uhr Fähre zu nehmen da zu Hause noch ein ganzen Stück Arbeit auf uns wartete. Unsere Entwürfe bearbeiten sich nun mal nicht allein. Schade eigentlich. Sollte mal jemand erfinden. Wir haben Lars in einem Café getroffen und sind dann zusammen auf die Fähre gegangen. Abends habe ich noch mit Schecke und meinem Schatz geskyped um Neuigkeiten aus der Heimat zu erhaschen und bin ins Bett gegangen.
Das war kurz und knapp zusammengefasst unser Wochenende.
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